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Brett zerschlagen als Mutprobe beim Polterabend

Wissenswertes rund ums Poltern

Hintergründe zur Tradition und praktische Tipps für die Planung: alles rund um den Polterabend, an einem Ort gesammelt.

Was ist ein Polterabend?

Ein Polterabend ist die Feier, mit der Freunde und Familie das Brautpaar vor der Hochzeit verabschieden. Der Name kommt vom Poltern selbst: Es wird altes Porzellan zerschlagen, weil Scherben Glück bringen sollen. Anders als beim Junggesellenabschied, der getrennt nach Frauen und Männern gefeiert wird, sind beim klassischen Polterabend traditionell alle gemeinsam dabei.

Wann feiert man den Polterabend?

Früher war es der Abend vor der Hochzeit. Heute liegt der Termin meist ein bis mehrere Wochen davor, schlicht weil am Vorabend niemand mehr Lust auf einen Kater hat. Wer eine Location bucht, plant realistisch zwei bis drei Monate Vorlauf ein, für Termine zwischen Mai und September eher länger.

Was wird beim Poltern zerschlagen?

Porzellan, Steingut, Blumentöpfe, alte Fliesen. Kein Glas und kein Spiegel. Beides gilt im Brauch als Unglücksbringer. Das Zusammenkehren übernimmt das Brautpaar anschließend gemeinsam: Es soll zeigen, dass die beiden auch anpacken können, wenn etwas in Scherben liegt.

Wer organisiert den Polterabend?

In aller Regel die Trauzeugen, oft zusammen mit dem engsten Freundeskreis. Das Brautpaar selbst wird bewusst außen vor gelassen und erfährt erst am Tag selbst, was geplant ist. Wer zum ersten Mal organisiert, findet unten eine Checkliste mit den Schritten, die erfahrungsgemäß am häufigsten vergessen werden.

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